Trotz ihrer Bedeutung für die Mathematik war die neuronale Grundlage der Zahl Null im menschlichen Gehirn bisher unbekannt. Nun haben Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und der Universität Tübingen festgestellt, dass einzelne Nervenzellen im medialen Schläfenlappen die Null als einen Zahlenwert und nicht als separate Kategorie „Nichts“ erkennen. Dies könnte erklären, warum auch auf Verhaltensebene das Erkennen der leeren Menge mehr Zeit in Anspruch nimmt als für andere kleine Anzahlen. Eine wissenschaftlich fundierte Didaktik der Mathematik und Lerntherapie kann diese Erkenntnis nutzen und das Lernen somit hirngerechter gestalten.
Nähere Informationen zur Studie finden Sie hier:
https://idw-online.de/de/news840163
Mittwoch, den 03.12.2025
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